Die Legende
Die wahrscheinlich bekannteste Anekdote zur Entdeckung des Kaffees erzählt von Ziegenhirten in Abessinien (heute Äthiopien).
Die Hirten waren verwundert, dass manche ihrer Ziegen behäbig und träge waren, andere hingegen sich wie toll aufführten, umhersprangen und auch des Nachts nicht zur Ruhe kamen. So fragten sie in einem nahen Kloster um Rat. Als die Mönche die Ziegen auf ihren Weideplätzen beobachteten, fiel ihnen auf, dass die übermütigen Tiere rote, kirschähnliche Früchte von einem Strauch mit weißen Blüten knabberten. Neugierig probierten sie diese Früchte selbst, doch sie waren von ihrem bitteren Geschmack so enttäuscht, dass sie die Früchte ins Feuer warfen. Nicht lange, und es verbreitete sich ein köstlicher Duft. Hierdurch ermutigt, machten die Mönche aus den im Feuer gerösteten Früchten einen Aufguss, der ihnen herrlich schmeckte. Und da dieser Trank half, während der nächtlichen Gebete wach zu bleiben, wurde er fortan als Geschenk Gottes gepriesen.
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Der Wunschbaum
Die Kaffepflanzen werden durch ständigen Rückschnitt als 2 bis 3 m hohe Sträucher kultiviert. Sie brauchen schattiges, warmes und feuchtes Klima, damit sie gedeihen. Die Blüten sind weiß und ähneln denen des Jasmin. Die Sträucher tragen dunkelrote, kirschähnliche Früchte, die einzeln von Hand gepflückt werden müssen. |